Batterietechnikum

Batterieforschung über die gesamte Wertschöpfungskette

Batterietechnikum

Willkommen beim Batterietechnikum

Die Erzeugung, Speicherung und Nutzung von elektrischer Energie auf nachhaltiger und kosteneffizienter Basis für stationäre und mobile Anwendungen gehört zu den größten globalen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Die Forschung und Entwicklung innovativer elektrischer Energiespeichersysteme erfolgt in verschiedenen Instituten des KIT und deckt in einem umfassenden, interdisziplinären Ansatz die gesamte Wertschöpfungskette ab. Ziel ist es, industriell anwendbare, kosteneffiziente Lösungen für die Energiespeicherung der nächsten Generationen zu entwickeln.

Im Batterietechnikum werden die Kompetenzen des KIT entlang der Wertschöpfungskette gebündelt und eine offene Technologieplattform für zukünftige elektrische Energiespeichersysteme aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung und Produktion neuer Materialien und Zellen sowie der Entwicklung von Batterien und der Integration zu einem Gesamtsystem. Parallel dazu werden neue Herstellungsverfahren für die kosteneffiziente Produktion dieser Batterien entwickelt und demonstriert.

Kohle KIT
HEMF

Materialforschung

Mehr
Reinraumarbeit KIT
wbk

Produktionstechnik

Mehr
Batteriezelle vor schwarzem Hintergrund KIT
IAM

Zellentwicklung- und tests

Mehr
Batteriespeicher vor blauem Himmel KIT
ETI

Energiespeichersysteme

Mehr

Die technologische Kompetenz des Batterietechnikums umfasst Gesamtintegrationen, wirtschaftliche Überlegungen und anwendbare technologische Lösungen. Der wissenschaftliche Output kann in Form von Zelltests und -bewertungen, Beschichtungs- und Produktionsprozessen von Li-Ionen-Zellen und Tests für die Heimspeicherung bereitgestellt werden. Alle technologischen Systeme und Betriebskonzepte des Batterietechnikums entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Insbesondere anwendungsspezifische Produktentwicklungen und Designs können in Zusammenarbeit entwickelt werden. Dazu gehört auch die Produktionslinie von der Beschichtung über die Kalandrierung bis zur Stapelung, Befüllung und Versiegelung von Li-Ionen-Zellen. Darüber hinaus werden im Testlabor Langzeit-Zellentests durchgeführt, um die Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Zellen zu untersuchen.

Langjährige Erfahrung in der Konstruktion und Entwicklung von Prototypen für die Heimspeicherung gehören ebenfalls zum fundierten Know-how des Batterietechnikums. Bisher wurden verschiedene Systeme (z.B. Heimspeicher im Freien, große Li-Ionen-Speicher, Redox-Flussspeicher) entwickelt und aufgebaut, die von sehr kleinen Serien bis hin zu individuellen Prototypen reichen. Darüber hinaus werden die intern entwickelten Hardware-in-the-Loop-Testumgebungen genutzt, um die funktionale Sicherheit, die Netzdienlichkeit und die Performance der Speichersysteme zu untersuchen.

Aktuelles

Auto wird geladenKIT
Skalierbares Ladesystem für Elektrofahrzeuge

Im Forschungsprojekt SKALE arbeiten das KIT und Partner an Auslegung, Simulation und Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit dezentralen erneuerbaren Energien und stationärem Speicher.

Mehr
VRFBKIT
Energiewende: Dezentrale Energieversorgung durch innovative Strom-Wärme-Kopplung

Im Forschungsprojekt BiFlow werden die Elektrolyttanks einer Redox-Flow-Batterie zum ersten Mal als Wärmespeicher genutzt.

Mehr
ProLIBKIT
Verbesserte Prüfverfahren für sichere Batteriesysteme

Im Forschungsprojekt ProLIB arbeitet das KIT gemeinsam mit Industriepartnern an mehr Sicherheit und Flexibilität im Batteriedesign.

Mehr
RedoxFlowKIT
Inbetriebnahme Redox-Flow-Speichersystem

Um zukünftige Netzsituationen am KIT im Reallabor nachzubilden wurde ein Redox-Flow-Speichersystem am Batterietechnikum installiert und nun in Betrieb genommen.

Mehr